Königin-Elisabeth-Stiftung für Medizin

Königin Elisabeth
FÖD Kanzlei

Im Vertrauen auf ihre Erfahrung, die sie bei den Verwundeten an der Front während des Ersten Weltkrieges erworben hatte, ergriff Ihre Majestät Königin Elisabeth 1926 die Initiative zur Gründung einer medizinischen Stiftung, die zum Ziel haben würde, zugleich die Forschung im Labor und die Kontakte zwischen Forschern und praktizierenden Ärzten zu fördern.

Die Qualität der Beziehungen zwischen diesen beiden unumgänglichen Akteuren der medizinischen Wissenschaft ist für das Wohlergehen der Patienten entscheidend.

Die Königin-Elisabeth-Stiftung für Medizin (Fondation Médicale Reine Elisabeth -F.M.R.E.) gewährt siebzehn Universitätsteams im ganzen Land wesentliche Unterstützung.

Aufgrund ihrer besonderen Ausrichtung auf die Neurowissenschaften unterstützt die Stiftung Forscher, die sich unter Anwendung von Spitzentechnologien dem Studium der Funktionsweise der - sowohl normalen wie kranken - Nervensysteme widmen (Schlaf, Entwicklungsstörungen, Schädelverletzungen, Rückenmarksläsionen, Alterung des Gehirns, Demenzen ...).

Die von der Stiftung geförderten Forschungsprogramme genießen internationalen Ruf.

Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Astrid ist Ehrenvorsitzende des fünfzehn Mitglieder zählenden Verwaltungsrates.

Ein wissenschaftlicher Ausschuss, der sich aus Mitgliedern zusammensetzt, die verschiedenen medizinischen Fakultäten der Universitäten angehören, und gelegentlich durch internationale Experten erweitert wird, steht dem Verwaltungsrat bei seinen Beschlüssen beratend zur Seite.

Dieser Ausschuss bewertet die alle drei Jahre im Anschluss an eine für Universitäten bestimmte Ausschreibung eingereichten Forschungsprojekte. Grundsätzlich wird die Beihilfe für jedes ausgewählte Projekt für eine Dauer von drei Jahren gewährt.

Die Stiftung, die ihre Entstehung der Weitsicht und der Großzügigkeit von Königin Elisabeth in Verbindung mit einigen Mäzenen verdankt, wirkte stets als kraftvoller Katalysator der Zusammenarbeit zwischen allen Universitätsteams unseres Landes und wird auch künftig in diesem Sinne weiterwirken.

Kontakt:

Königin-Elisabeth-Stiftung für Medizin
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1020 Brüssel
Tel.: +32 (0)2-478.35.56
Fax: +32 (0)2-478.24.13
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