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Der König

Seine Majestät König Philippe wurde am 15. April 1960 in Brüssel geboren. Er ist der Enkel von König Leopold III. und Königin Astrid.

Nach der Amtsabtretung seines Vaters, König Albert II. leistet Prinz Philippe am 21. Juli 2013, vor den vereinigten Kammern, den Eid als siebter König der Belgier. Am 4. Dezember 1999 heiratet Prinz Philippe Mathilde d 'Udekem d'Acoz.

Prinz Philippe folgt eine klassische, zweisprachige Schul- und Gymnasialbildung in Belgien und absolviert anschließend an der Königlichen Militärakademie, ein zweisprachiges Institut mit akademischem Niveau. Von Kindsbeinen an fasziniert von der Luft- und Raumfahrt, entscheidet er sich für eine Militärausbildung bei der Luftwaffe und macht er den Jagdpilotenschein. Mit dem Erlangen des Fallschirmspringer- und Kommandoabzeichens, schließt er seine Militärausbildung ab.

Er verlässt anschließend Belgien und setzt sein Universitätsstudium im Ausland fort. Nach einem Trimester an der Oxforduniversität (Großbritannien), und zwei Jahre an der Universität von Standford (USA), promoviert er zum "Master" in der Politikwissenschaft.

Nach seiner Rückkehr nach Belgien, in 1985, vertieft er sich in die politische, wirtschaftliche und soziale Realität seines Landes. In den kommenden 8 Jahren lernt er Belgien und die Belgier, durch zahlreiche Begegnungen, Besuche, Konferenzen und Missionen die ihn in allen Aspekten des Funktionierens seines Landes einweihen, bis ins Kleinste kennen.  

In diesem Zeitraum erweitert er stark seine Kenntnisse in den Domänen, die ihn persönlich interessieren, wie Geschichte, Literatur und Philosophie. Er unternimmt viele Studienreisen und trifft sich überall auf der Welt mit diversen Persönlichkeiten, die sich als Führungsperson oder als normaler Bürger einsetzen. Er folgt aus nächster Nähe den europäischen Integrationsprozess.

Prinz Philippe hat unterschiedliche praktische Erfahrungen im humanitären Bereich gesammelt.

Das Verscheiden von König Baudouin in 1993 verursacht eine Wende im Leben des 33-jährigen Prinzen. Er wird der mutmaßliche Thronfolger nach der Thronbesteigung seines Vaters König Albert II.

Ab dann bekommt seine öffentliche Rolle die Oberhand. Hierbei bestreicht er eine Anzahl von Domänen, die in der Linie der größten Herausforderungen seiner Zeit liegen: die zahlreichen internationalen Missionen zugunsten der belgischen Wirtschaft und des belgischen Ansehens im Ausland, nachhaltige Entwicklung, der Dialog zwischen den Gemeinschaften in Belgien, die Unterstützung der gesellschaftlich Schwächeren, das Fördern von Talenten. Prinz Philippe baut einen starken Dialog mit Politkern auf, mit denen er während Missionen oder Aktivitäten zusammenarbeitet oder unter vier Augen spricht.

Prinz Philippe tritt in 1993 das Amt des  Ehrenpräsidenten des belgischen Außenhandelsamtes an.  Er leitet in den kommenden zwanzig Jahren nicht weniger als 85 wirtschaftliche Missionen. Prinz Philippe bringt belgische und ausländische Unternehmen zusammen wie auch die belgischen Unternehmen untereinander. Nach seiner Thronbesteigung in 2013 bleibt er Ehrenvorsitzender der Agentur und bittet er seine Schwester, Prinzessin Astrid, ihn bei den Wirtschaftsmissionen zu vertreten.

Ein anderer Schwerpunkt ist dem Prinzen sehr wichtig, nämlich die nachhaltige Entwicklung. Von 1993 bis 2013 ist er Vorsitzender des „Föderalen Rates für nachhaltige Entwicklung“, der die wirtschaftlichen, sozialen, wissenschaftlichen und Umweltkomponenten des Landes vereint und der föderalen Regierung  Empfehlungen anreicht. In dieser Logik akzeptiert er auch den Ehrenvorsitz der internationalen Polarstiftung.

Er unterstützt auch aktiv den Dialog zwischen den drei Gemeinschaften des Landes. Mit der Gründung des Prinz-Philippe-Fonds in 1998 fördert er somit den Dialog zwischen den Bürgern der verschiedenen Sprachgemeinschaften und stimuliert er eine größere gegenseitige Anerkennung und gegenseitigen Respekt  der jeweiligen Eigentümlichkeit und Kultur der Gemeinschaften.

Der König ist sich der verschiedenen Arten der  Marginalisierung vollkommen bewusst und trifft sich  deshalb mit derer Opfern. Auch hier empfindet er vor Ort die Bedürfnisse der Menschen nach, die von Krankheit , sozialem Ausschluss, Unfall oder Naturkatastrophen getroffen wurden.

Auch die zahlreichen Talente in Belgien sprechen den König an, von Sportlern, Künstler und Wissenschaftler bis Forschungsreisenden und talentvollen Jugendlichen. Alle werden vom König mit Interesse ermutigt.

Der König und Königin Mathilde kombinieren Familienleben mit protokollarischen und offiziellen Verpflichtungen. Ihre vier Kinder, Elisabeth, Gabriel, Emmanuel und Eléonore erziehen sie persönlich. Die Kinder wachsen in einer mehrsprachigen Umgebung auf und gehen in eine niederländischsprachigen Schule.

Die Ferien werden Familie und Freunde gewidmet. In der Freizeit lesen sie gerne oder treiben sie gerne Sport. Der König joggt regelmäßig und hat im Mai 2013 und 2014 noch an den 20 Kilometern von Brüssel teilgenommen.