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z.B. 17/07/2018
z.B. 17/07/2018
27 Februar 2018

Am 27. Februar 2018 besuchen Ihre Majestäten der König und die Königin in St. Vith die Deutschsprachige Gemeinschaft.

Das Königspaar begibt sich zunächst zur Klinik St. Josef. Beim Besuch dieses Krankenhaus stehen die grenzüberschreitende Zusammenarbeit und das ehrenamtliche Engagement im Dienste von Patienten in Rekonvaleszenz im Vordergrund.

Im Anschluss begibt sich das Königspaar in das Kultur-, Konferenz- und Messezentrum Triangel. Hier wird die besondere Bedeutung des Ehrenamts hervorgehoben. Das Königspaar begegnet im Triangel Vertretern ehrenamtlicher Vereinigungen und wohnt Auftritten der Musikgruppe Analog sowie der folkloristischen Tanzgruppe Vegder Diddeldöppcher bei.

Der Besuch wird abgerundet durch ein Zusammentreffen mit der Bevölkerung vor dem Rathaus St. Vith sowie einer Begegnung mit jungen Talenten und Persönlichkeiten aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft. 

18 Januar 2018 bis 27 Januar 2018

Ansprache Seiner Majestät des Königs an die hohen Amtsträger des Landes
Brüssel, 18. Januar 2018

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Herr Premierminister,

Die Königin und ich danken Ihnen herzlich für Ihre freundlichen Wünsche namens der Amtsträger dieses Landes.

Meine Damen und Herren,

Es freut mich, zu Beginn des neuen Jahres zu Ihnen sprechen zu dürfen.  Ich wünsche Ihnen allen ein glückliches Jahr 2018, sowohl für Sie persönlich als auch für Ihre lieben Angehörigen.  Diesen Wunsch habe ich auch für unser ganzes Land, für das Sie Sorge und Verantwortung tragen.  Der Jahreswechsel ist üblicherweise ein Moment der Besinnung und der guten Vorsätze.  Es ist die Gelegenheit, nach vorne zu schauen, auf verantwortungsvolle Weise abzuwägen, was erfolgreich erreicht wurde, und was womöglich noch besser gemacht werden kann, und dabei jeden zu ermutigen, das Beste aus sich hervorzubringen. 

Unser Land steht für Stabilität und Beständigkeit.  So wird das auch von der Aussenwelt wahrgenommen.  Das ist ein wichtiger Trumpf in einer unsicheren Welt.  Stabilität heisst nicht Unbeweglichkeit.  Wir bündeln unsere Vielfalt, um daraus den ganzen Reichtum zu schöpfen.  Wir sind dynamisch und anpassungsfähig zugleich, und das sowohl auf wirtschaftlichem als auch auf sozialem und politischem Gebiet.

Unsere Wirtschaft ist offen und vital.  Ich stelle vor Ort immer wieder fest, wie ständig Anstrengungen unternommen werden für ein dynamisches und menschliches Unternehmertum.  Jetzt, wo sich in Belgien und Europa wieder ein kräftigeres wirtschaftliches Wachstum abzeichnet, ist es ganz wesentlich, dass sich niemand im Stich gelassen fühlt.  Uns liegt allen daran, dass ein jeder auf gerechte Weise die Früchte des Aufschwungs...

24 Dezember 2017

Weihnachts- und Neujahrsansprache S.M. der König.
Brüssel, den 24. Dezember 2017.

 

Meine Damen und Herren,

 

Anfang dieses Monats war eine Gruppe von Kindern bei mir im Palast zu Besuch.  Sie waren neugierig zu erfahren, wie ein König arbeitet und was seine Aufgaben sind.  Als das Thema auf meine Weihnachtsansprache kam, sagte eines der Kinder, welches Glück wir haben, in einem so schönen Land wie Belgien zu leben. Trotz unserer eigenen Sorgen, trotz der Unsicherheit in der Welt und der Bedrohung der globalen Gleichgewichte, sollten wir uns mehr trauen, die Dinge häufiger aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.  Mit einem Blick, der mehr sieht als das, was fehlt, als das, was wir nicht haben. Mit einem staunenden Blick.

Wie wir auf die Dinge schauen bestimmt auch unser Handeln.  Wer die Natur bestaunt, wird auch respektvoller mit ihr umgehen.  Und was für die Natur gilt, gilt umso mehr für unsere Mitmenschen.  Hinter unseren Schwächen und Fehlern wohnt in jedem von uns eine reiche innere Schönheit, die es verdient, zur Entfaltung gebracht zu werden. Neulich habe ich ein Pflegeheim in Holsbeek besucht.  Hier helfen die Pfleger den Bewohnern, all das Schöne zu entdecken, was jenseits von Alter und Krankheit in ihnen steckt.  Dadurch ist es ihnen gemeinsam gelungen, sich neue Wege auszudenken, wie sie noch engere Bindungen mit ihrer Nachbarschaft knüpfen können.  Wir haben dort glückliche Menschen gesehen.  Ein solcher Blick auf das Älterwerden ist eine Quelle der Hoffnung.  Wer die Schönheit des...

08 Dezember 2017

Acceptance Address German Sustainability Award

Düsseldorf, 8 December 2017

 

 

Meine Damen und Herren,

Guten Abend,

Es ist mir eine Freude, in ihrem Jubiläumsjahr diesen Ehrenpreis erhalten zu dürfen. Ich bin tief bewegt durch diese Auszeichnung. Ich gratuliere Ihnen für Ihre Arbeit an einer nachhaltigen Zukunft.   

Ladies and Gentlemen,

I am delighted to be here in Germany again. As neighbours, Belgium and Germany share common values and very similar cultures. And we both have a decades-long tradition of sustainability, our theme tonight.

I want to thank the Sustainability Awards organisation for the honour they have conferred on me. In my capacity as an Advocate for the SDGs, I am proud to work to raise awareness for sustainable development. But I also feel humbled by the award. Humbled, because I owe this recognition largely to the people who work, day after day, on the ground, to improve lives and create a better world.

Those people, Ladies and Gentlemen, deserve all the support and encouragement we can give them.

Awareness of the need for sustainable development is growing. Not just in Belgium and here in Germany, but all over the world. The development of the 2030 Agenda is proof of this. For the first time, the Goals look at the bigger picture of development. They take a global, inclusive and co-operative approach to the social, economic and environmental concerns facing the world today. For they are all interlinked.

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30 Juli 2017

Ansprache Seiner Majestät des Königs
Commemoration of the Centenary of Passchendaele, the Third Battle of Ypres.
Menin Gate, July 30th, 2017.

(Ansprache vorgetragen auf Englisch)

Every time we stand here under the Menin Gate, we feel overwhelmed by the immensity of the sacrifice of the men whose names surround us. And when a fresh breeze whispers through the arches, it touches something inside all of us. It is as if the fallen were telling us : we did this for you. Indeed, they came to our country from near and far to defend our freedom alongside our own soldiers. Ever since, we have expressed our gratitude to these heroes, and a hundred years have passed without it being diminished.

I am proud of the people of Ypres and of other places on the Western Front. Conscious of the sacrifices made by those who fought on Belgian soil, they pay homage daily on behalf of all Belgian citizens. The Last Post ceremony, held here each evening, is a tradition founded and maintained by the local community. It has taken place more than 30,000 times since 1928 and is an important part of the identity of the city of Ypres. Members of the Last Post Association organise the ceremony day after day, on busy summer evenings and quiet winter nights. For your dedication, we thank you.

Passchendaele was a struggle for freedom, our common freedom, the freedom we enjoy today. At the time it was a...

20 Juli 2017

Ansprache Seiner Majestät des Königs
anlässlich des Nationalfeiertages am 21. Juli 2017

Meine Damen und Herren,

Wir spüren Optimismus in unserer Wirtschaft und an unserem Arbeitsmarkt.  Eine neue europäische Dynamik scheint sich in Gang zu setzen.  Wie können wir diese Gunst der Stunde ergreifen ?  Wie können wir daraus eine Chance für die ganze Gesellschaft machen ?  Indem wir weiter an einer inklusiven Gesellschaft arbeiten.  Eine Gesellschaft, in der sich niemand ausgeschlossen fühlt.

Damit uns das gelingt, ist Lernen ein Schlüsselwort.  Lernen im weitesten Sinne.  Lernen voneinander und miteinander. 

In einer Zeit, in der Wissen unmittelbar und überall verfügbar ist, ist es wichtig zu lernen, Fakten richtig einzuordnen.  Nur so sind wir imstande, uns Werturteile zu bilden und sachkundige und verantwortungsbewusste Entscheidungen zu treffen.  ‘Das ist wahr’. ‘Das ist richtig’. ‘Das ist gut’…  Die junge Generation lernt das zuerst von ihren Eltern.  Und von  inspirierten Lehrern, die in ihnen den Wunsch wecken, verstehen zu wollen.  In einer Welt, die sich rasant entwickelt, lernen sie von den Älteren, die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten.  Und die Älteren können natürlich auch von der Jugend lernen.  Sorgen wir deshalb dafür, dass jugendliche Begeisterung und Kreativität so oft wie möglich auf Weisheit und Lebenserfahrung treffen. 

Der Arbeitsplatz ist genau so ein Treffpunkt.  In unserem Land lassen immer mehr Schulen ihre Schüler praktische Erfahrung in Betrieben sammeln.  Ich konnte mich unlängst in der Schweiz davon überzeugen, wie erfolgreich dieses Modell der dualen Ausbildung ist.  Fördern wir deshalb auch weiterhin die...

07 Juni 2017

European Development Days
Tour & Taxis, Brussels
7 June 2017
High Level Panel Debate
“Leaving no one behind”

(Ansprache vorgetragen auf Englisch und Französisch)

“Investment in development, means first of all investment in people”. People must be at the center of our concerns and our efforts to leave no one behind. Quality education and health are cornerstones of an inclusive sustainable development.

Your Excellences, Ladies & Gentleman,

With this in mind, the European Development Days offer us an exceptional platform to make the case for the implementation of the Sustainable Development Goals. Europe invests more than anybody else into sustainable development around the world. Moreover, closer to home the countries of the European Union are deeply committed to instill in their social policies the core principle of sustainability for the benefit of all. 

We are still at the beginning of the journey of Agenda 2030. The beginning of a transformative journey. So the outreach to various players and the implementation are of the essence.  Brussels, at the very heart of Europe, can and will be an excellent multiplier for our Goals. 

Notre échange de vues de ce midi, auquel participaient également de hauts responsables des Nations Unies et de l’Union européenne, vient de l’illustrer. Il est évident que la poursuite des ambitions de l’agenda 2030 sera facilitée par la recherche de synergies et de partenariats.

Le sujet de discussion que nous allons aborder se situe au cœur de...

06 Juni 2017

European Development Days - Voices4Development Reach out-event - Flagey, Brussels, 6 juni 2017

Remarks by Her Majesty the Queen

 

Chers jeunes,

Beste jongeren,

Ladies and Gentlemen,

 

C’est un moment important qui nous réunit dans ce palais de la culture, autour des SDGs, à l’occasion des Journées Européennes du Développement.

Bijna twee jaar geleden aanvaardden de Verenigde Naties de agenda 2030, een ambitieuze ontwikkelingsagenda met 17 ontwikkelingsdoelstellingen.

The seventeen Sustainable Development Goals, set by the UN, address all the major challenges facing the world today. From poverty to healthcare, education, climate change, peace and security, and more. 

For my part, I am particularly interested in education and health. And let us not forget mental health. The theme of this year’s European Development Days is ‘Investing in Development’. What better way to do that than by investing in decent education and healthcare for everyone? I firmly believe that without these, there can be no development.

During recent visits to Jordan and Laos, I was struck by what the young children I met told me. How traumatized they were by poverty, or by their fate as refugees. They desperately need mental healthcare to help them deal with these stresses.

The children also told me how eager they were to go to school. One child had made a drawing. Beneath it she had written: ‘Education is essential for our future. The role of teachers is crucial. They must be encouraged in their mission.’

It is a simple but powerful message....

12 Mai 2017

(Ansprache vorgetragen auf Englisch)

Ansprache Ihrer Majestät der Königin
Boost Philanthropy in Europe - Spring of Philanthropy
Concert Noble, Brussels, May 12, 2017

Ladies and Gentlemen,

Over the years the world has become increasingly complex. A variety of major issues have emerged that require long-term solutions. As a result, philanthropy has become more and more important.

The Spring of Philanthropy, organised by the King Baudouin Foundation, can only strengthen a great and longstanding tradition. A tradition that advances humanity – both the benefactors and those they help. Your involvement, as philanthropists, is essential to create opportunities for everyone.

As Honorary President of the King Baudouin Foundation, I am delighted to open this conference. On the one hand, it marks the official closing of the Spring of Philanthropy in Belgium. But it is also the launch of an important new initiative at the European level. Ten prominent European philanthropic organisations have come together for an open dialogue on new practices and innovative ideas. The hopes and concerns of philanthropists in Europe will be high on the agenda. But this dialogue will not stop today; it is just the first step of an ongoing process.

I am impressed by the diversity of the participants here. You have come from all over Europe. In each of your countries, philanthropy needs expression locally, in grassroots projects, but also nationally and internationally, as today.

This conference is an important and timely initiative. Our society is rocked by...

29 März 2017

Speech of His Majesty the King of Belgium
for the opening of the Belgium-Denmark business forum
Copenhagen, Wednesday 29 March 2017.

 

Your Royal Highness,

Ministers,

Director-General,

Ladies and Gentlemen,

In his wonderful tale "The Windmill", your great author Hans Christian Andersen, whose statue faces this building, evokes the soul that survives change. He describes an enlightened windmill that stands proud upon the hill and talks about itself and the people living inside it, whom it describes as its mind and its heart. When the old windmill is destroyed by fire, a new and more modern one is built in its place. Although it is completely different, the mind and the heart of the miller and his family remain unchanged.

This image of the windmill seems a fitting way to introduce the seminar that brings us here today. Not only because we have been struck by the expanses of wind turbines since our arrival in Denmark, but also because this tale highlights a very important principle: as technology progresses, human beings must remain the central concern.

Ladies and Gentlemen,

According to a recent survey carried out by the European Commission, Belgium and Denmark are in the top tier of Europe's most digitally advanced economies and societies. The level of digitisation in our countries is higher than that of our large neighbouring countries. We can justifiably be pleased about this, given that a global 'performance race' is very much a...

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